Asbest entsorgen in München – Kosten & Entsorgungswege
Realistische Preisübersicht, alle Kostenfaktoren und die offiziellen Münchner Entsorgungswege – unabhängig und transparent.
Realistische Preisübersicht, alle Kostenfaktoren und die offiziellen Münchner Entsorgungswege – unabhängig und transparent.
Die Kosten für die Asbest-Entsorgung in München hängen von mehreren Faktoren ab – vor allem von Material, Fläche und Zugänglichkeit. Die folgende Tabelle gibt eine erste realistische Orientierung für den Münchner Raum:
⚠ Alle Angaben sind Richtwerte. Gerüstbau, Deponiegebühren und behördliche Anzeige können zusätzliche Kosten verursachen. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie erst nach einer Besichtigung vor Ort.
Kostenlose Einschätzung anfordernBei Fassaden- und Dacharbeiten ist ein Gerüst oft unvermeidbar. Die Kosten werden separat berechnet und liegen je nach Gebäudehöhe und Zugänglichkeit zwischen 8 und 15 € pro m² Gerüstfläche. Bei Garage oder Carport entfällt dieser Posten meist ganz.
Entscheidend ist, ob fest oder schwach gebundener Asbest vorliegt. Schwach gebundener Asbest – etwa Spritzasbest oder alter Asbestputz – verlangt deutlich aufwendigere Schutzmaßnahmen, eine vollständige Abschottung und damit höhere Kosten. Fest gebundener Asbest wie Eternit-Platten ist meist günstiger zu entfernen.
Asbesthaltige Materialien gelten als gefährlicher Abfall und müssen auf zugelassenen Deponien entsorgt werden. Die Gebühren liegen je nach Deponie und Menge zwischen 150 und 400 € pro Tonne. Zertifizierte Fachbetriebe kalkulieren das standardmäßig in ihr Angebot ein.
Je größer die Fläche, desto günstiger wird in der Regel der Quadratmeterpreis – Rüst- und Schutzmaßnahmen fallen einmalig an und verteilen sich auf mehr Fläche. Kleine Einzelmaßnahmen unter 10 m² sind pro m² entsprechend teurer.
Größere Maßnahmen sind nach TRGS 519 beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern anzuzeigen. Viele Fachbetriebe übernehmen das inklusive – prüfen Sie es vorab im Angebot. Fehlt die Anzeige, drohen dem Auftraggeber rechtliche Konsequenzen.
Nach Abschluss bestätigt eine Luftmessung die Unbedenklichkeit der Raumluft. Erst mit dieser Freigabe gilt der Bereich als sicher. Die Kosten liegen je nach Aufwand zwischen 150 und 400 €. Bei größeren Maßnahmen ist die Freimessung nach TRGS 519 vorgeschrieben.
Privatpersonen mit kleinen Mengen können fest gebundenen Asbestzement über den Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) entsorgen. Am Wertstoffhof werden maximal zwei Einzelteile Asbestzement angenommen – befeuchtet, staubdicht verpackt und mit einer Kantenlänge bis 70 cm. Für etwas größere, aber weiterhin begrenzte Mengen ist der Entsorgungspark Freimann zuständig, dort gegen Gebühr und mit Anliefergenehmigung.
Bei größeren Sanierungen läuft die Entsorgung über einen zertifizierten Fachbetrieb auf eine zugelassene Deponie – mit vollständigem Entsorgungsnachweis. Die übergeordnete Aufsicht liegt in Bayern beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern. Der Fachbetrieb übernimmt die gesamte Logistik samt Dokumentation; Sie erhalten am Ende einen lückenlosen Nachweis – wichtig für spätere Verkaufs- oder Versicherungsfragen.
Ja – aber mit Vorsicht. Bei der Asbest-Entsorgung in München gilt: Das günstigste Angebot ist nicht automatisch das beste. Achten Sie bei jedem Angebot auf folgende Punkte:
Starten Sie die kostenlose Ersteinschätzung – wir koordinieren Ihre Anfrage an einen zertifizierten Fachbetrieb in Hamburg.
Jetzt kostenlose Ersteinschätzung bekommen →